Herzlich willkommen beim BMU-Landesverband Baden-Württemberg

16. Landeskongress der Musikpädagogik Baden-Württemberg 2021 in Weingarten

Der diesjährige Landeskongress der Musikpädagogik ist von Donnerstag, 07.10.2021 bis Samstag, 09.10.2021 an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten (Oberschwaben) unter Berücksichtigung aller aktuellen Gegebenheiten geplant. Ein thematischer Schwerpunkt wird die Digitalisierung sein, die auch im Musikunterricht immer wichtiger wird. Daneben wird es aber auch - wie immer - Kursangebote von allgemeinem Interesse geben sowie Podien zu aktuellen bildungspolitischen Fragen, die den Musikunterricht betreffen.

Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung finden Sie unter: landeskongress.schulmusik-online.de

 

In Memoriam Mechtild Fuchs

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Prof´in. Dr. Mechtild Fuchs, die am 26. August im Alter von 71 Jahren überraschend verstorben ist.

Mechtild Fuchs war seit 1996 Professorin für Musik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg. Bereits seit 1987 war sie in der Lehrerfortbildung (Schwerpunkte: Rock und Jazz in der Chorarbeit, Musik Lernen in der Grundschule) tätig. Sie feierte im Herbst 2014 ihren 65. Geburtstag, zu dem auch eine umfassende Festschrift erschien[1],  und schied zum Ende des Sommersemesters 2014 aus dem aktiven Hochschuldienst der PH Freiburg aus.

Im Institut für Musik war sie für die Ausbildung der Lehramtsstudiengänge für Grund-, Haupt- und Realschulen zuständig, leitete und entwickelte aber auch federführend das Fach Musik im Bereich „Pädagogik der frühen Kindheit“ (heute: „Kindheitspädagogik“). Ihr musikpädagogisches Herz schlug also für die Kleinen – wenngleich sie selbst aus dem Gymnasialbereich kam –, also für diejenigen, die sich in einem Alter befinden, in dem das musikalische Potenzial am besten gefördert werden kann. Über Jahre setzte sich Mechtild Fuchs für eine Verbesserung des Musikunterrichts in der Grundschule ein. So initiierte sie 2006 ein Symposium zum Thema „Welchen Musikunterricht braucht die Grundschule“ an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, dessen Ergebnisse sich in einem Tagungsband niederschlugen[2].  Die Landesfachschaft Musik der Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg verabschiedete im selben Jahr unter der Mitwirkung von Mechtild Fuchs Kompetenzstandards für den Musikunterricht in der Grundschule.[3]Als Mitglied des Arbeitskreises Musikpädagogik im Landesmusikrat Baden-Württemberg war sie maßgeblich daran beteiligt, eine Umfrage zum Fächerverbund. „Mensch, Natur und Kultur“ durchzuführen.[4] Diese diente wiederholt als Argumentationsgrundlage für eine Wiedereinführung des Faches Musik in den Fächerkanon der Grundschule in Baden-Württemberg, was mit Etablierung des neuen Bildungsplans 2016 auch gelang. Federführend arbeitete Mechtild Fuchs bei der Entwicklung der Kompetenzstandards (Rahmen-VO BW) für die 2015 neu eingeführten BA/MA Studiengänge Lehramt Primarstufe mit. In diesem Kontext ist zu nennen, dass Mechtild Fuchs bis 2014 aktiv im Vorstand des Landesverbandes des Arbeitskreises für Schulmusik (AfS, danach in BMU überführt) tätig war. Um die Musik fachfremd unterrichtenden Lehrkräfte in der Grundschule zu unterstützen, wirkte Mechtild Fuchs bei der Entwicklung und Durchführung einer Fortbildungsmaßnahme unter dem Titel „Mupäd-Führerschein“ am Institut für Musik der Pädagogischen Hochschule mit. Dieses Format wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes weiterentwickelt. Darüber hinaus beteiligte sich Mechtild Fuchs regelmäßig mit eigenen Beiträgen an zahlreichen Kongressen, u.a. an den Landeskongressen Musikpädagogik (zwei davon fanden während Ihrer aktiven Zeit an der PH Freiburg 2007 und 2014 statt).  Zuletzt war sie im Herbst 2019 im Rahmen des Symposiums „Mastery oder Mystery“, das gemeinsam von PH und Hochschule für Musik Freiburg durchgeführt wurde, mit einem eigenen Beitrag vertreten.

Mechtild Fuchs hat also als engagierte Schulmusikerin und geschätzte Hochschullehrerin die deutschsprachige Musikpädagogik viele Jahrzehnte mitgeprägt. So war sie eine der Leitfiguren bei der Entwicklung und Ausformulierung der Ideen rund um den Aufbauenden Musikunterricht (AMU) für die Grundschule. Als Hauptwerke von Mechtild Fuchs kann einerseits Musik in der Grundschule. Neu denken – neu gestalten. Theorie und Praxis eines aufbauenden Musikunterrichts (2010)[5] bezeichnet werden, ein Buch, das dem Musikunterricht an der Grundschule neue Impulse gibt, aber auch zu viel Diskussion angeregt hat und immer noch anregt, andererseits die 2015 erschienene Didaktik des Musikunterrichts in der Grundschule[6], die als Grundlagenwerk bezeichnet werden kann. Außerdem arbeitete Mechtild Fuchs an der PH auch interdisziplinär, etwa zusammen mit dem Fach Deutsch bei der Entwicklung von Liedern für den Sprach- und Schrifterwerb oder mit den Fächern Kunst und Deutsch bei der Erarbeitung eines Filmcurriculums.

Mechtild Fuchs, 1949 geboren in Bonn, stammte aus einer Familie mit sieben Geschwistern. Das tiefe und originäre Interesse von Mechtild Fuchs galt der Musik, dem Musikmachen selbst. 1968 bis 1974 studierte Sie die Fächer Schulmusik (gymnasiales Lehramt, Hauptinstrument Klavier), Musikwissenschaft und Geschichte in Freiburg, 1982 bis 1984 promovierte sie an der Universität Dortmund über das Thema „So pocht das Schicksal an die Pforte. Untersuchungen und Vorschläge zur Rezeption sinfonischer Musik des 19. Jahrhunderts“. 1976 bis 1994 war Mechtild Fuchs Lehrerin für Musik und Psychologie an der Staudinger Gesamtschule Freiburg (dort auch Leiterin des Chores, Erarbeitung und Aufführung von Rock-Musicals und weiteren Programmen). Überhaupt galt ihr Interesse – neben dem Klavier – dem Gesang. Davon zeugen 1989 – 1991 Leitung  des Jazzchores an der Jazz-&Rockschule Freiburg, 1993 – 1997 Gründung und Leitung des Chores "Swinging Dissonancers" an der Musikschule Offenburg, seit 2013 Vierteljährliches "Querbeet-Singen" zusammen mit dem Grünen-Stadtrat Stefan Böhm im Offenburger KiK sowie seit 2017 Gründung und Leitung des Chores "Die Evergreeners" in Offenburg.

Was machte den Menschen Mechtild Fuchs aus? Sie war eine brillante Denkerin. Sie besaß eine schnelle Auffassungsgabe, verstand es, ihr zunächst fremde Themen oder Argumentationsstränge blitzschnell aufzufassen und in ihr Argumentations- bzw. Handlungsrepertoire zu integrieren. Mechtild Fuchs war nicht angepasst. Sie verfolgte stringent und konsequent ihre Grundpositionen, allerdings nicht dogmatisch.

Der Vorstand des BMU Baden-Württemberg dankt Mechtild Fuchs für ihre Arbeit, ihre Kollegialität und Fürsorge. Menschlich wie auch fachlich ist ihr früher Abschied ein großer Verlust. Wir werden Sie in bester Erinnerung behalten.

Sie hinterlässt ihren Ehemann und einen Sohn mit dessen Familie.

 

Georg Brunner

Vizepräsident BMU BW

 


[1] Brunner, Georg / Fröhlich, Michael (Hrsg.), Impulse der Musikdidaktik. Festschrift für Mechtild Fuchs. Rum/Innsbruck/Esslingen: Helbling 2014

[2] Mechtild Fuchs / Georg Brunner (Hrsg.), Welchen Musikunterricht braucht die Grundschule? Konzeptionelle und unterrichtsspezifische Beiträge zu einem nachhaltigem Musikunterricht, Essen: blaue Eule 2006.

[3] Vgl. Mechtild Fuchs, „Was soll Musikunterricht in der Grundschule leisten?“,  in: Mechtild Fuchs / Georg Brunner(Hrsg.), Welchen Musikunterricht braucht die Grundschule? Konzeptionelle und unterrichtsspezifische Beiträge zu einem nachhaltigem Musikunterricht, Essen: blaue Eule 2006, S. 48–51.

[4] Landesmusikrat Baden-Württemberg (Hrsg.), MNK – eine Bestandaufnahme. Eine Umfrage des Landesmusikrats zum Fächerverbund „Mensch, Natur und Kultur“. Studie über die Auswirkungen des Fächerverbunds „Mensch, Natur und Kultur“ in den Grundschulen Baden-Württembergs auf die musikalische Förderung der Schulkinder, 2008. Verfügbar unter: www.lmr-bw.de/Portals/7/downloads/Studie_mnk.pdf

[5] Mechtild Fuchs, Musik in der Grundschule. Neu denken – neu gestalten. Theorie und Praxis eines aufbauenden Musikunterrichts, Rum/Innsbruck/Esslingen: Helbling 2010.

[6] Fuchs, Mechtild (Hrsg.), Musikdidaktik Grundschule. Theoretische Grundlagen und Praxisvorschläge, Rum/Innsbruck/Esslingen: Helbling 2015.

12. BMU-Wettbewerb "teamwork!

Mit Musik experimentieren, mit Klängen und Geräuschen gestalten, mit Stimmen und Instrumenten aller Artgemeinsam etwas Neues schaffen – das sind die Aufgaben im 12. BMU-Wettbewerb "teamwork! neue musik (er)finden 2022", gefördert und finanziert von der Stiftung Apfelbaum – Lernprojekt für Ko-Evolution und

Integration.

Ziel des Wettbewerbs ist es, das Erfinden neuer Musik in der Schule zu fördern und das Interesse für den spannenden Bereich der Musik der Gegenwart zu verstärken. Teilnehmen können Schülerensembles, Arbeitsgemeinschaften, Musikklassen oder -kurse mit mindestens 5 Personen an allgemein bildenden Schulen aller

Arten und Stufen.

Es sind Preise in Höhe von 1500 €, 1000 € und 500 € zu gewinnen, die für Ausstattungsgegenstände, Medien etc. im Fachbereich Musik der Schule eingesetzt werden können. Auf Vorschlag der Fachjury bekommen die Preisträger die Möglichkeit, ihr teamwork-Stück im Rahmen eines öffentlichen Preisträgerkonzertes beim 5. Bundeskongress Musikunterricht vom 28.09.-2.10.2022 in Mannheim zu präsentieren. Ensendeschluss ist der 31. Mai 2022.

Alle Informationen zum Wettbewerb, die genaue Ausschreibung und die Möglichkeit zur Onlineanmeldeung gibt es hier: https://www.bmu-musik.de/projekte/wettbewerb-teamwork/wettbewerb-2022/

Bericht des Landespräsidenten Tilman Heiland

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

das zweite Schuljahr unter Corona-Bedingungen neigt sich dem Ende zu. Mehr als so manch andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hatte und hat die Kultur – und da vor allem die Musik, insbesondere auch die Musik in unseren Schulen – unter der Pandemie zu leiden.

Derzeit kontinuierlich sinkende Inzidenzen sowie eine zunehmende Zahl komplett geimpfter Personen lassen jedoch die Hoffnung keimen, dass wir ab Herbst – sicherlich vorsichtig und schrittweise – allmählich zu „normalen“ Verhältnissen zurückkehren können.

Aus diesem Grund hat der BMU Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Landesmusikrat, dem Landesmusikverband und dem Landesverband der Musikschulen gegenüber den zuständigen Ministerien und dem Landtag die Initiative Neustart Musikland Baden-Württemberg gestartet. Auf diese Initiative und die daraus resultierenden Forderungen haben wir die neue Kultusministerin in unserem „Antrittsschreiben“ neben den allgemeinen Problemfeldern der Schulmusik erneut hingewiesen.
Den Wortlaut dieses Schreibens finden Sie hier.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie-Lage – und in der Hoffnung, dass es bis zum Herbst nicht wieder zu gravierenden Verschlechterungen kommt – freuen wir uns jetzt schon, im Oktober den 16. Landeskongress der Musikpädagogik in Weingarten durchführen zu können.
Näheres zum Kongress finden Sie hier und unter
http://landeskongress.schulmusik-online.de

Im Zusammenhang mit dem vom Land geförderten Forschungsprojekt „MuTheUS“ (Musiktheorie in der Sek. 1), das auch beim Landeskongress im Oktober vorgestellt wird, bitten die PH Ludwigsburg und die UdK Berlin um Ihre Hilfe. Bei dem Projekt geht es darum, mit Hilfe eines Onlien-Fragebogens zu ermitteln, wie Musiktheorie an Schulen tatsächlich unterrichtet wird und wie Lehrende sie als Teildisziplin des Unterrichts bewerten. Weitere Informationen finden Sie unter:
https://ww3.unipark.de/uc/MuTheUS/d80c/

Ich wünsche Ihnen nun ein – den aktuellen Umständen entsprechend – erfolgreiches restliches Schuljahr. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Ihr Tilman Heiland
Präsident des BMU-Landesverbandes Baden-Württemberg

Kollegiale Unterstützung beim vierten Musik-Apéro 2021

Beim vierten Musik-Apéro 2021 des BMU BW am 9. Juli 2021 tauschten sich einzelne interessierte Mitglieder gemeinsam mit dem Landesvorstand zu aktuellen Fragen und Problemen innerhalb des schulischen Musikunterrichts aus und entwickelten individuelle Lösungsansätze auch im Blick auf das kommende Schuljahr.

Im Zentrum standen hier deputatstechnische Fragen in Bezug auf das Schuljahr 2021/2022, wo vereinzelt von Streichungen von AG-Stunden oder von für Musikprojekte verwendete Poolstunden berichtet wurde. Hier empfahl der Landesvorstand, die Schulleitungen auf den Organisationserlass hinzuweisen, der die bevorzugte Behandlung von Musik-AGs ausdrücklich empfiehlt. Stundenstreichungen in diesem Bereich sind nur möglich, wenn ansonsten der Pflichtunterricht nicht gewährleistet werden kann. Sollte eine einvernehmliche Regelung mit der Schulleitung hier nicht möglich sein, können betroffene Musiklehrkräfte auch die zuständigen Fachberater/innen der Schulaufsicht als Beratende mit hinzuziehen. Im Falle einer unumgänglichen Streichung von AG- oder Poolstunden im kommenden Schuljahr ist eventuell die Planung und Durchsetzung von Musikprojekten innerhalb des Regelunterrichts eine praxisnahe Alternative, beispielsweise im Rahmen einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit mit anderen Lehrkräften.

Als Motivationsstütze für die Verknüpfung von Musik mit anderen Fachbereichen können Publikationen z.B. von Markus Cslovjecsek dienen, der interdisziplinär unter anderem künstlerisches Handeln in der Musik erforscht und so beispielsweise auch über die Verbindung von Musik und Mathe gearbeitet hat:

nano-world2.cs.unibas.ch/People/Martin.Guggisberg/en/Ping_Pong_Artikel2011_small.pdf

www.fhnw.ch/de/forschung-und-dienstleistungen/musik

Sofern Poolstunden im ersten Schulhalbjahr zwingend zu Förderungszwecken in Hauptfächern benötigt werden sollten, könnten, falls stundenplantechnisch möglich, auch zeitlich begrenzte Projekte im zweiten Schulhalbjahr angedacht werden.

Die nach einem erfolgreich durchgeführten Projekt zu erwartenden positiven Rückmeldungen der beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und die starke positive Außenwirkung von Projekten insgesamt sind sicherlich eine gute Argumentationsgrundlage für eine Wiederaufnahme wegfallender Stunden im darauffolgenden Schuljahr.

In Einzelfällen kann auch eine verstärkte Kooperation mit außerschulischen Partnern, beispielsweise finanziert durch Ressourcen für den Ganztagesbereich, eine zeitweile Abhilfe bei personellen Engpässen schaffen.

Erstrebenswert, so der einhellige Appel des Landesvorstands, ist jedoch in jedem Fall eine Wiederaufnahme der im Normalbetrieb zur Verfügung stehenden AG- und Poolstunden im kommenden Schuljahr, da das Musizieren in der Gruppe und das Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel insbesondere nach der langen pandemiebedingten Pause für die soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen immens wichtig ist.

Ein Termin für den nächsten Musik-Apéro wurde ebenfalls bereits festgelegt. Er findet am Fr, 24. September 2021 um 18 Uhr statt, den Zugangslink finden Interessierte rechtzeitig auf unserer Homepage. Herzliche Einladung!

EAS Positionspapier

Michael Pabst-Krueger / Annette Ziegenmeyer (Hrsg.)

Perspektiven für die schulische Musikerziehung nach der Pandemie
Eine Gemeinschaftspublikation von Autoren des Netzwerks der Musiklehrerverbände in Europa

Inhaltsangabe der einzelnen Artikel

Original der Publikation

Pressemitteilung „Jahr der Musik“ 2021/22

In einem offenen Brief an Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer schlagen der Landesmusikrat Baden-Württemberg, der Landesmusikverband Baden-Württemberg, der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs und der baden-württembergische Landesverband des Bundesverbands Musikunterricht (BMU) vor, das kommende Schuljahr bzw. die kommende Spielzeit 2021/22 zum „Jahr der Musik“ auszurufen.

Ergebnisse der aktuellen Umfrage zur Ensemblearbeit an Schulen in den Bundesländern

„Wir tun alles dafür, das Ensemblemusizieren in den Schulen am Leben zu halten“
 

Der 5. Bundeskongress Musikunterricht 2020 wird verschoben!

Neuer Termin: 28. September bis 2. Oktober 2022, Mannheim

 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um die Corona-Pandemie hat der BMU entschieden, seinen 5. Bundeskongress Musikunterricht zu verschieben.  Die europaweit größte musikpädagogische Tagung mit weit über 1.500 Teilnehmenden war bisher vom 23.-27. September 2020 in Mannheim geplant. Als neuer Termin konnte der 28. September bis 2. Oktober 2022 festgelegt werden. Die gastgebende Stadt bleibt Mannheim, Tagungszentrum auch 2022 das Congress Center Rosengarten.

Eine ausreichende Planungssicherheit ist bis auf weiteres nicht mehr gegeben, große Hürden und Risiken für die Kongressdurchführung sind bereits heute absehbar. Die frühzeitige Entscheidung für eine Verlegung ist deshalb notwendig geworden, sowohl um die Qualität der Angebote aufrecht erhalten zu können als auch um den Verband vor finanziellen Schäden zu bewahren.

Ein Ersatztermin im Jahr 2021 konnte nicht realisiert werden, dennoch freut sich der BMU, gemeinsam mit dem Mannheimer Congress Center Rosengarten einen neuen Termin im Jahr 2022 gefunden zu haben. Damit bleibt der bisherige 2-Jahres-Turnus der Bundeskongresse Musikunterricht bestehen. Für 2022 ist eine weitgehende Beibehaltung des bereits veröffentlichten Kurs- und Veranstaltungsprogramms vorgesehen.

 

Wir bitten alle bereits angemeldeten Teilnehmer*innen, alle Referent*innen, die ausstellenden Firmen, Werbe- und Kooperationspartner und alle Kongressinteressierte um Verständnis für diese Entscheidung, die den Verantwortlichen nicht leicht gefallen ist und die erstmalig ist in der Geschichte des BMU und seiner Vorgängerverbände. Wir hoffen, dass Sie dem Bundeskongress auch 2022 Ihre Treue halten werden und halten Sie auf der Kongressseite über die weitere Planung auf dem Laufenden.