Herzlich willkommen beim BMU-Landesverband Baden-Württemberg

Bericht des Landespräsidenten Tilman Heiland

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

das zweite Schuljahr unter Corona-Bedingungen neigt sich dem Ende zu. Mehr als so manch andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hatte und hat die Kultur – und da vor allem die Musik, insbesondere auch die Musik in unseren Schulen – unter der Pandemie zu leiden.

Derzeit kontinuierlich sinkende Inzidenzen sowie eine zunehmende Zahl komplett geimpfter Personen lassen jedoch die Hoffnung keimen, dass wir ab Herbst – sicherlich vorsichtig und schrittweise – allmählich zu „normalen“ Verhältnissen zurückkehren können.

Aus diesem Grund hat der BMU Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Landesmusikrat, dem Landesmusikverband und dem Landesverband der Musikschulen gegenüber den zuständigen Ministerien und dem Landtag die Initiative Neustart Musikland Baden-Württemberg gestartet. Auf diese Initiative und die daraus resultierenden Forderungen haben wir die neue Kultusministerin in unserem „Antrittsschreiben“ neben den allgemeinen Problemfeldern der Schulmusik erneut hingewiesen.
Den Wortlaut dieses Schreibens finden Sie hier.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie-Lage – und in der Hoffnung, dass es bis zum Herbst nicht wieder zu gravierenden Verschlechterungen kommt – freuen wir uns jetzt schon, im Oktober den 16. Landeskongress der Musikpädagogik in Weingarten durchführen zu können.
Näheres zum Kongress finden Sie hier und unter
http://landeskongress.schulmusik-online.de

Im Zusammenhang mit dem vom Land geförderten Forschungsprojekt „MuTheUS“ (Musiktheorie in der Sek. 1), das auch beim Landeskongress im Oktober vorgestellt wird, bitten die PH Ludwigsburg und die UdK Berlin um Ihre Hilfe. Bei dem Projekt geht es darum, mit Hilfe eines Onlien-Fragebogens zu ermitteln, wie Musiktheorie an Schulen tatsächlich unterrichtet wird und wie Lehrende sie als Teildisziplin des Unterrichts bewerten. Weitere Informationen finden Sie unter:
https://ww3.unipark.de/uc/MuTheUS/d80c/

Ich wünsche Ihnen nun ein – den aktuellen Umständen entsprechend – erfolgreiches restliches Schuljahr. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Ihr Tilman Heiland
Präsident des BMU-Landesverbandes Baden-Württemberg

Kollegiale Unterstützung beim vierten Musik-Apéro 2021

Beim vierten Musik-Apéro 2021 des BMU BW am 9. Juli 2021 tauschten sich einzelne interessierte Mitglieder gemeinsam mit dem Landesvorstand zu aktuellen Fragen und Problemen innerhalb des schulischen Musikunterrichts aus und entwickelten individuelle Lösungsansätze auch im Blick auf das kommende Schuljahr.

Im Zentrum standen hier deputatstechnische Fragen in Bezug auf das Schuljahr 2021/2022, wo vereinzelt von Streichungen von AG-Stunden oder von für Musikprojekte verwendete Poolstunden berichtet wurde. Hier empfahl der Landesvorstand, die Schulleitungen auf den Organisationserlass hinzuweisen, der die bevorzugte Behandlung von Musik-AGs ausdrücklich empfiehlt. Stundenstreichungen in diesem Bereich sind nur möglich, wenn ansonsten der Pflichtunterricht nicht gewährleistet werden kann. Sollte eine einvernehmliche Regelung mit der Schulleitung hier nicht möglich sein, können betroffene Musiklehrkräfte auch die zuständigen Fachberater/innen der Schulaufsicht als Beratende mit hinzuziehen. Im Falle einer unumgänglichen Streichung von AG- oder Poolstunden im kommenden Schuljahr ist eventuell die Planung und Durchsetzung von Musikprojekten innerhalb des Regelunterrichts eine praxisnahe Alternative, beispielsweise im Rahmen einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit mit anderen Lehrkräften.

Als Motivationsstütze für die Verknüpfung von Musik mit anderen Fachbereichen können Publikationen z.B. von Markus Cslovjecsek dienen, der interdisziplinär unter anderem künstlerisches Handeln in der Musik erforscht und so beispielsweise auch über die Verbindung von Musik und Mathe gearbeitet hat:

nano-world2.cs.unibas.ch/People/Martin.Guggisberg/en/Ping_Pong_Artikel2011_small.pdf

www.fhnw.ch/de/forschung-und-dienstleistungen/musik

Sofern Poolstunden im ersten Schulhalbjahr zwingend zu Förderungszwecken in Hauptfächern benötigt werden sollten, könnten, falls stundenplantechnisch möglich, auch zeitlich begrenzte Projekte im zweiten Schulhalbjahr angedacht werden.

Die nach einem erfolgreich durchgeführten Projekt zu erwartenden positiven Rückmeldungen der beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und die starke positive Außenwirkung von Projekten insgesamt sind sicherlich eine gute Argumentationsgrundlage für eine Wiederaufnahme wegfallender Stunden im darauffolgenden Schuljahr.

In Einzelfällen kann auch eine verstärkte Kooperation mit außerschulischen Partnern, beispielsweise finanziert durch Ressourcen für den Ganztagesbereich, eine zeitweile Abhilfe bei personellen Engpässen schaffen.

Erstrebenswert, so der einhellige Appel des Landesvorstands, ist jedoch in jedem Fall eine Wiederaufnahme der im Normalbetrieb zur Verfügung stehenden AG- und Poolstunden im kommenden Schuljahr, da das Musizieren in der Gruppe und das Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel insbesondere nach der langen pandemiebedingten Pause für die soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen immens wichtig ist.

Ein Termin für den nächsten Musik-Apéro wurde ebenfalls bereits festgelegt. Er findet am Fr, 24. September 2021 um 18 Uhr statt, den Zugangslink finden Interessierte rechtzeitig auf unserer Homepage. Herzliche Einladung!

EAS Positionspapier

Michael Pabst-Krueger / Annette Ziegenmeyer (Hrsg.)

Perspektiven für die schulische Musikerziehung nach der Pandemie
Eine Gemeinschaftspublikation von Autoren des Netzwerks der Musiklehrerverbände in Europa

Inhaltsangabe der einzelnen Artikel

Original der Publikation

Pressemitteilung „Jahr der Musik“ 2021/22

In einem offenen Brief an Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer schlagen der Landesmusikrat Baden-Württemberg, der Landesmusikverband Baden-Württemberg, der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs und der baden-württembergische Landesverband des Bundesverbands Musikunterricht (BMU) vor, das kommende Schuljahr bzw. die kommende Spielzeit 2021/22 zum „Jahr der Musik“ auszurufen.

16. Landeskongress der Musikpädagogik Baden-Württemberg 2021 in Weingarten

Der diesjährige Landeskongress der Musikpädagogik ist von Donnerstag, 07.10.2021 bis Samstag, 09.10.2021 an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten (Oberschwaben) unter Berücksichtigung aller aktuellen Gegebenheiten geplant. Ein thematischer Schwerpunkt wird die Digitalisierung sein, die auch im Musikunterricht immer wichtiger wird. Daneben wird es aber auch - wie immer - Kursangebote von allgemeinem Interesse geben sowie Podien zu aktuellen bildungspolitischen Fragen, die den Musikunterricht betreffen.

Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung finden Sie unter: landeskongress.schulmusik-online.de

 

Ergebnisse der aktuellen Umfrage zur Ensemblearbeit an Schulen in den Bundesländern

„Wir tun alles dafür, das Ensemblemusizieren in den Schulen am Leben zu halten“
 

Der 5. Bundeskongress Musikunterricht 2020 wird verschoben!

Neuer Termin: 28. September bis 2. Oktober 2022, Mannheim

 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um die Corona-Pandemie hat der BMU entschieden, seinen 5. Bundeskongress Musikunterricht zu verschieben.  Die europaweit größte musikpädagogische Tagung mit weit über 1.500 Teilnehmenden war bisher vom 23.-27. September 2020 in Mannheim geplant. Als neuer Termin konnte der 28. September bis 2. Oktober 2022 festgelegt werden. Die gastgebende Stadt bleibt Mannheim, Tagungszentrum auch 2022 das Congress Center Rosengarten.

Eine ausreichende Planungssicherheit ist bis auf weiteres nicht mehr gegeben, große Hürden und Risiken für die Kongressdurchführung sind bereits heute absehbar. Die frühzeitige Entscheidung für eine Verlegung ist deshalb notwendig geworden, sowohl um die Qualität der Angebote aufrecht erhalten zu können als auch um den Verband vor finanziellen Schäden zu bewahren.

Ein Ersatztermin im Jahr 2021 konnte nicht realisiert werden, dennoch freut sich der BMU, gemeinsam mit dem Mannheimer Congress Center Rosengarten einen neuen Termin im Jahr 2022 gefunden zu haben. Damit bleibt der bisherige 2-Jahres-Turnus der Bundeskongresse Musikunterricht bestehen. Für 2022 ist eine weitgehende Beibehaltung des bereits veröffentlichten Kurs- und Veranstaltungsprogramms vorgesehen.

 

Wir bitten alle bereits angemeldeten Teilnehmer*innen, alle Referent*innen, die ausstellenden Firmen, Werbe- und Kooperationspartner und alle Kongressinteressierte um Verständnis für diese Entscheidung, die den Verantwortlichen nicht leicht gefallen ist und die erstmalig ist in der Geschichte des BMU und seiner Vorgängerverbände. Wir hoffen, dass Sie dem Bundeskongress auch 2022 Ihre Treue halten werden und halten Sie auf der Kongressseite über die weitere Planung auf dem Laufenden.